RTO-Deponiegasanlage

Regenerative Thermische Nachverbrennung (RTO) zur Deponiegasbehandlung

Deponiegasentsorgung

Regenerative Thermische Nachverbrennung (RTO) zur Deponiegasbehandlung

Das Deponiegas wird über das Sammelnetz mittels eines durch einen Verdichter erzeugten Unterdrucks kontinuierlich zur RNV-Anlage gefördert und dort unter kontrollierten Bedingungen thermisch behandelt.

Die Anlage oxidiert das im Deponiesammelnetz erfasste Deponiegas thermisch und reduziert dadurch gezielt die Emissionen des klimaschädlichen Treibhausgases Methan (CH₄). Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur nachhaltigen Verringerung von Treibhausgasemissionen.

Die Hilfsenergie für den Aufheizbetrieb wird elektrisch bereitgestellt. Dank der energieeffizienten Anlagenkonzeption und der regenerativen Wärmerückgewinnung erreicht die Anlage bei ausreichender Methankonzentration bereits nach einer kurzen Aufheizphase den autothermen Betrieb. Im Regelbetrieb ist somit meist keine zusätzliche Heizenergie erforderlich, wodurch sowohl der Energieverbrauch als auch die Betriebskosten deutlich reduziert werden.

Deponiegasentsorgung

Merkmale der RTO-Deponiegasanlage

  • Thermische Oxidation von Methan und weiteren organischen Bestandteilen
  • Oxidationstemperaturen 820–950 °C
  • Keramische Wärmespeicher mit hohem thermischem Wirkungsgrad
  • Förderung des Deponiegases durch Verdichter (bis ca. 200 mbar Unterdruck)
  • Elektrische Beheizung als Hilfsenergie
  • 3-Kammer-System mit integriertem Spülzyklus zur Emissionsminimierung
  • Einhaltung der gesetzlichen Emissionsgrenzwerte
  • Hohe Betriebssicherheit und vollautomatische Prozessregelung
  • Autothermer Betrieb bei ausreichender Methankonzentration
  • Geregelter Heissgas-Bypass zur Temperatur- und Energiebegrenzung
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