KNV-Anlagen
Katalytische Nachverbrennung
Die katalytische Nachverbrennung (KNV) dient der energieeffizienten Reinigung schadstoffbeladener Abluftströme mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Kohlenmonoxid (CO).
- Oxidation flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) und CO bereits bei 250–450 °C
- Geringere Aufheizzeiten gegenüber einer RNV
- Deutlich geringerer Energieverbrauch gegenüber einer TNV
- Sichere Einhaltung gesetzlicher Emissionsgrenzwerte
Technische Einsatzgebiete von KNV-Anlagen
- Lackier- und Beschichtungsindustrie
- Chemische Industrie
- Pharmaindustrie
- Verpackungsindustrie
- Kunststoffindustrie
- Metallindustrie
Katalytische Nachverbrennung (KNV)
Die katalytische Nachverbrennung (KNV) dient der energieeffizienten Reinigung schadstoffbeladener Abluftströme mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Kohlenmonoxid (CO). Die schadstoffbeladene Abluft wird zunächst auf Reaktionstemperatur (typisch ca. 250–450 °C, abhängig von Schadstoff, Katalysator und Prozessanforderung) erwärmt und anschliessend durch den Katalysator geleitet. Dieser beschleunigt die Oxidation der Schadstoffe, sodass diese nahezu vollständig zu Kohlendioxid (CO₂) und Wasser (H₂O) umgesetzt werden.
Die daraus freigesetzte Energie kann zur Effizienzsteigerung der Anlage mit einem rekuperativen Wärmetauscher zur Vorwärmung des Rohgases genutzt werden, um so den Bedarf an Hilfsenergie zu reduzieren.
Die KNV eignet sich insbesondere für Anwendungen mit niedrigen bis mittleren Schadstoffkonzentrationen, bei denen ein geringer Energieverbrauch und eine hohe Reinigungsleistung im Vordergrund stehen. Voraussetzung für einen dauerhaften Betrieb ist möglichst staubarme Abluft, die frei von relevanten Katalysatorgiften ist.
Die im Vergleich zu einer RNV tieferen Oxidationstemperaturen und damit verbundenen kürzeren Aufheizzeiten sind vor allem attraktiv für Produktionen, die nicht täglich oder mit Unterbrüchen betrieben werden.

Merkmale der KNV-Anlagen
- Oxidation flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) und CO bereits bei 250–450 °C
- Geringere Aufheizzeiten gegenüber einer RNV
- Deutlich geringerer Energieverbrauch gegenüber einer TNV
- Sichere Einhaltung gesetzlicher Emissionsgrenzwerte
- Hohe Reinigungsgrade bei niedrigen bis mittleren Schadstoffkonzentrationen
- Optional mit rekuperativem Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung
- Kombination mit VOC-Konzentrator für niedrig belastete Abluftströme möglich
- Kompakte Bauweise sowie vollautomatischer Betrieb mit einfacher Bedienung
- Niedrige Betriebskosten durch reduzierte Heizleistung und hohe Energieeffizienz
- Edelmetall- oder Metalloxid-Katalysatoren je nach Anwendung




